Ob teure Telefon- oder Mobilfunkverträge oder ersteigern von Trödel, die Internet-Nutzer haben das Geld dafür über. Doch was ist wenn es um das zahlen von Internetinhalten
geht?
Eine neue KPMG-Studie hat ergeben, dass besonders europäische Internet-Nutzer geizig sind. Wenn sie die Wahl haben, lieber eine bereits besuchte Website zu verlassen oder zu zahlen entscheiden
sich die meisten für alternative kostenlose Websites. Niederländer haben das wenigste Geld für Internetinhalte oder Online-Dienste übrig, denn nur 6% der niederländischen
Bevölkerung würde zahlen. Hinter den Niederländern reihen sich die Iren (12%), die Kanadier (15%), die Deutschen (17%) und die Briten (19%) in die 22 Länder Studie ein. Der
globale Durchschnitt dagegen ist nicht ganz so knauserig, denn 43% der Befragten sind zahlungsbereit. Besonders die chinesische und die indische Bevölkerung sind bereit Geld für
Internetinhalte zu zahlen.
Wichtig bei dieser Befragung ist auch, welches Konzept sich die Befragten zu kostenpflichtigen Inhalten vorstellten. Kostenpflichtige Videos und Musik waren bei Ländern mit hoher
Zahlungsbereitschaft besonders beliebt. Zu anderen Inhalten äußerte sich KPMG nicht.
Aber auch ein weiteres Detail dieser Befragung ist interessant. KPMG fragte weiterhin, ob Internet-Nutzer mit Werbung und insbesondere Benutzer-Tracking einverstanden sind. Heraus kam, dass
Brasilianer, Inder und Russen die wenigsten Probleme mit einer Dauerüberwachung haben. Dagegen am wenigsten einverstanden sind die Europäer. Nur 30% der Polen, 37% der Niederländer
und 42% der Kanadier sind mit dieser Überwachung einverstanden.
Wer also in Ländern wie die Niederlande oder in Kanada Medienunternehmer ist, hat zur Zeit keinen Grund die Champanger-Korken kanllen zu lassen.
Quelle: intern.de
Bild: © AngelaL/pixelio.de
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